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Montag, 18. April 2016

Neuer Zertifikatslehrgang CAS 3D GEO ist online

Nach einer intensiven Planungsphase steht das Programm des neuen Zertifikatslehrgangs 3D-Geoinformation (CAS 3D GEO) der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW und die Anmeldungen können entgegen genommen werden. Start ist Montag, 26. September 2016 in Olten. Für alle, die sich sofort anmelden möchten, hier direkt der Link zu der Anmeldung: http://www.fhnw.ch/habg/weiterbildung/cas-3d-geo/2016

Alle, die noch weitere Informationen möchten, können erst mal weiterlesen:

Der CAS 3D GEO trägt den fachlichen Anforderungen nach einer umfassenden Weiterbildung in der Thematik 3D-Geodaten Rechnung. Er vermittelt das Wissen zur Erfassung, Modellierung, Verarbeitung, Verwaltung, Analyse und Nutzung von Geodaten in der dritten Dimension.
Wir erleben derzeit den grossen Durchbruch von 3DGeodaten auf allen Ebenen! Das ganze Spektrum von der 3D-Geodatenerfassung über die Analyse bis zur Ausgabe von 3D-Modellen über entsprechende Drucker ist heute state-of-the-art! Die Verknappung des Bodens und die damit zusammenhängende Notwendigkeit des verdichteten Bauens bedingt die vorausschauende Planung in der dritten Dimension. Für die Entscheidungsfindung sind auf 3D Geodaten basierende Planungen, Analysen und Visualisierungen unentbehrlich geworden. Die Prozesse der Bauwirtschaft, von welchen die Domäne der Geoinformation direkt und indirekt abhängig ist, werden mittelfristig erneuert. Sie sollen vollständig informatikbasiert sein und über alle Prozessbeteiligten medienbruchfrei ausgestaltet werden – natürlich in 3D. Um diesen vielfältigen und interdisziplinären Herausforderungen gerecht werden zu können, ist das Wissen um 3D-Geodaten, den damit einhergehenden Möglichkeiten, Technologien und Standards unverzichtbar.

Im CAS 3D GEO lernen Sie in der Theorie und in praktischen Übungen von Expertinnen und Experten aus Hochschule und Praxis, welche 3D-Geodatengrundlagen zur Verfügung stehen und welche Methoden zur Erfassung in der Praxis angewendet werden. Sie erhalten vertieften Einblick in die Thematik der 3D-Geodatenverwaltung und des 3D-Geodatenaustausches. Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Analyse und Simulation von 3D-Geodaten bis hin zu den vielfältigen Möglichkeiten der 3D-Geodatenvisualisierung auf mobilen Endgeräten.

Zielpublikum sind in- und ausländische Fachleute aus dem GIS- / Geoinformationsumfeld (z.B. Geomatik, Geoinformatik, Architektur, Bau, Amtliche Vermessung, Geographie, Raumplanung, Landschaftsarchitektur, Geologie) mit einem Hochschulabschluss oder gleichwertigem Bildungsstand mit entsprechender Berufserfahrung.

Die definitive Anmeldung für das CAS 3D GEO muss bis 12. Juli 2016 erfolgen. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eintreffens berücksichtigt. Insgesamt werden nicht mehr als 24 Studierende aufgenommen.

Kursort ist FHNW, Von Roll-Strasse 10, 4600 Olten. An einem Tag findet der Unterricht am FHNW-Standort Muttenz im 3D Printing Lab statt.

Anmeldung und weitere Infos:
http://www.fhnw.ch/habg/weiterbildung/cas-3d-geo/2016

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Zukunftstag 2015

Grosse Vielfalt, gute Stimmung und spannende Workshops am Standort Muttenz. Was hat Dir am Zukunfstag besonders gefallen? 'alles!'

Über 60 Kinder der 5.-7. Schulklasse haben am diesjährigen Zukunftstag 2015 an der FHNW in Muttenz  Peperoni operiert, mit elektronisch verkabelten Bananen Klavier gespielt, eine Webseite oder Lärmkarte gestaltet, Papierbrücken, Boote oder Roboter gebaut, mit Python programmiert oder milimetergenau vermessen. Die fünf ausgebuchten Workshops in den Spezialprogrammen 'Mädchen-Technik-los' (HLS, HT, HABG), 'Mädchen-Bauen-los' (HABG) und 'Mädchen-Informatik-los' (HABG) waren ein neuer Rekord für den Standort Muttenz.
Am IVGI wurden in Zusammenarbeit mit den IT Services zwei Spezialworkshops angeboten:
Im Geomatik-Workshop konnten die Mädchen mit Smartphones dB-Werte messen. Gleichzeitig trackten die Messgruppen ihre Bewegungen mit einem GPS-Empfänger. Die Mädchen erstellten daraus mit viel Enthusiasmus eine Lärmkarte. Einige waren so begeistert, dass sie jede freie Minute - über Mittag und vor dem Apéro am Nachmittag – opferten, um ihre Lärmkarte zu perfektionieren und Fragen zu stellen! Am Nachmittag machten sie sich auf Schatzsuche und konnten an unterschiedlichsten Messgeräten selbst Hand anlegen.

Spezialworkshops am IVGI: Pythonprogrammierung, Vermessung, GIS (Fotos: A. Horlacher, M. Ingold)


Bei den 'Informatik-Mädchen' war Kreativität gefragt, sei es um mit Hilfe von Python Bilder zu erzeugen oder um eine Weseite mit HTML zu entwerfen. Zwei 'Computersprachen' an einem Tag! Die Begeisterung der Mädchen schlägt sich auch hier in den Rückmeldungen wieder. Auf die Frage: 'Kannst Du Dir vorstellen, den Beruf zu lernen, den du heute kennengelernt hast?' gab es viele positive Antworten: ' Ja, weil … es war sehr spannend und toll', '…es sehr cool ist' oder '…es mich sehr interessiert hat'.

Im Workshop 'Mädchen-Bauen-los'  des IBau entwarfen die Teilnehmerinnen die unterschiedlichsten Bootstypen, welche dem turbulenten Wasserkanal stand halten mussten. Die statisch optimierten Papierbrücken konnten Belastungen von bis zu 1.4 kg aushalten. Durch den Workshop führten zwei Studentinnen des IBau mit viel Engagment!

Mitarbeitendenkinder 'erleben' die grosse Vielfalt an der FHNW in Muttenz (Fotos: A. Horlacher)
Den Kindern, die Mitarbeitende der FHNW an diesem Tag zur Arbeit begleiteten, wurden ebenfalls vielfältige Einblicke in die Tätigkeiten am Standort Muttenz geboten: von der Mathevorlesung über das Verfahrtenslabor das Bananenklavier, die Operationssimulation und das Energie- und Lichtlabor bis hin zur Vermessung. So konnten die Kinder in die Rollen von Studierenden schlüpfen, sich als Chirurgin oder Chirurge betätigen, Musik spielen, im Labor aktiv werden, Licht mit allen Sinnen erfahren und nähreres über hochgenaue Messtechnologie lernen. Die Kinder haben wohl mehr von den Aktivitäten am Standort Muttenz gesehen und erlebt als so manche von uns!

Am Apéro und in den Pausen kam auch das Soziale nicht zu kurz (Fotos: A. Horlacher, M. Ingold)
Beim abschliessenden Apéro durften die Kinder ihren Eltern stolz ihre selbst gebauten Roboter, ihren programmierten Kunstwerke, statisch geprüften Papierbrücken, die selbst erfassten und gestalteten Lärmkarten und fantasivollen Boote präsentieren. Ein Highlight war wieder einmal der 'Sandkasten des IVGIs'. Die Begeisterung war überall zu spüren, sei es bei den zufriedenen Kindern, den stolzen Eltern oder bei den hochengagierten Workshopleitenden und Helferinnen. Ihnen allen an dieser Stelle ein ganz grosses Dankeschön… auch von Seite der Eltern. Zitat aus einer Feedback-Mail: 'Kurzum: Wir stellen die Bestnote aus und bedanken uns beim Organisationsteam und den Mitarbeitenden der FHNW sehr herzlich für das ausserordentliche Engagement und die Grosszügigkeit.'

Montag, 16. März 2015

App in die Schweizer Pärke!

Wer kennt die Schweizer Pärke, bzw. das Logo des Netzwerk Schweizer Pärke (siehe Abbildung)? So beginnt Tamara Estermann, Leiterin des Kompetenzzentrum Geoinformation Schweizer Pärke, am Dienstag 10.3.15 ihre interessante Präsentation. Der zweite Vortrag im Rahmen des IVGI Frühlingskolloquiums beschäftigte sich mit den räumlichen Aspekten des Netzwerk Schweizer Pärke.
Mehr Informationen und eine praktischer digitaler Taschgenguide in Form einer App auf http://www.paerke.ch/de/angebote/app.php.

 Das Netzwerk Schweizer Pärke, 2007 als gemeinnütziger Verein gegründet, ist die Dachorganisation aller Pärke und Parkprojekte von nationaler Bedeutung in der Schweiz. Aktuell gibt es 19 Pärke in Betrieb oder in Errichtungsphase. Die Bereitstellung von Know-how und Technologie mit Raumbezug an die Schweizer Pärke ist eine der Kernaufgaben der Geschäftsstelle des Netzwerk Schweizer Pärke.


Tamara Estermann bei der Präsentation

Von der ursprünglichen Idee einer gemeinsamen Geodateninfrastruktur (GDI) für alle Pärke (2006) zur Errichtung des Kompetenzzentrum Geoinformation (seit 2012) und der Entwicklung einer Geoinformations-Community innerhalb der Schweizer Pärke war es ein langer Weg. Eine spezielle Herausforderung dabei war und ist der heterogene Charakter des Netzwerks: Das Kompetenzzentrum selbst – in dieser ersten Phase durch den Schweizerischen Nationalpark unterstützt, wo die Geoinformation seit mehr als 20 Jahren etabliert ist –,  die Pärke mit ihren unterschiedlichen Organisationsstrukturen und Geoinformations-Kenntnissen sowie die Vielzahl an Partnerorganisationen. Hinzu kommt, dass aktuelle technische und administrative Lösungen nicht auf inter-organisatorische Strukturen ausgelegt sind, sondern auf Intranet-Lösungen und Einzelverwaltungen basieren.

Heute stellt das Kompetenzzentrum allen Beteiligten umfassende und parkbezogene Geoinformations-Dienstleistungen und -Produkte zur Verfügung, welche auch von der Geschäftsstelle des Netzwerk Schweizer Pärke intensiv genutzt werden. Basis ist eine integrierte GDI, welche den Zugang zu Geodaten und die Entwicklung und Umsetzung von webbasierten und mobilen Karten mit benutzergruppen-spezifischem Inhalt gewährleistet. Geoinformation ist heute in den Pärken etabliert und wird als Werkzeug in der täglichen Arbeit verwendet.

Die Präsentation von Tamara Estermann stellte die Entwicklung der räumlichen Aspekte des Netzwerks Schweizer Pärke in den letzten Jahren vor und zeigte die technischen und administrativen Lösungen und Herausforderungen auf. Einige Projekt-Highlights wurden dabei hervorgehoben. Sicherlich wurde den interessierten Zuhörenden auch die Schweizer Pärkelandschaft näher gebracht.