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Freitag, 29. September 2017

Diplomfeier 2017 an der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik

Am 28. September 2017 erhielten im festlichen Rahmen der Abschlussfeier alle erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen ihre Bachelor- und Master-Diplome. Der gemeinsame Anlass aller Studiengänge der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW fand in der Elisabethenkirche in Basel statt. Durch den feierlichen Abend führte Prof. Ruedi Hofer, Direktor der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik. In ihrer eindrücklichen Festansprache betonte Frau Nationalrätin Maya Graf u.a. die Chancen und die Verwantwortung unserer Branchen und Absvolvierenden im sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt. Musikalisch wurde die Feier vom Quartett Nauru der Musikhochschule der FHNW umrahmt.

Im Studiengang 'Bachelor of Science in Geomatik FHNW' erhielten in diesem Jahr die folgenden Studierenden ihr Diplom: Carmen Bucher, Urs Clement, Dario Derungs, Pascal Greutmann, Claude Haldi, Oliver Hasler, Samuel Järmann, Andrea Regula Koch, Severin Eric Rhyner, Markus Schär, Raphaela Schilliger und Markus Tischhauser.



Im Studiengang 'MSE Master of Science FHNW in Engineering – Vertiefung Geomatics' schlossen die folgenden Studierenden erfolgreich ab: Martin Abächerli, Sebastian Condamin, Robin Dainton, David Däppen, Markus Fehr, Martin Hess, David Holdener, Marco Jappert, Daniel Rettenmund, Thomas Studer, Stefan Wittmer und Michael Würsten.

Für besondere Leistungen wurden drei Absolvierende ausgezeichnet. Den Leica-Preis  erhielt Markus Tischhauser für seine sehr gute Studienleistungen und die sehr gute Bachelor-Thesis. Den Preis des sia Basel  erhielt Markus Schär für seine sehr gute und besonders innovative Bachelor-Thesis. Für den gesamthaft besten Abschluss im Master-Studiengang wurde David Holdener mit dem allnav AG Award ausgezeichnet.

Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen und vor allem auch denjenigen mit einer Auszeichnung ganz herzlich zum Abschluss des Studiums und ihrem Erfolg und wünschen für die weitere berufliche Laufbahn alles Gute!

Montag, 19. Juni 2017

Masterforum 15.06.2017

Am Institut Vermessung und Geoinformation hat am 15. Juni 2017 das zweite MasterForum dieses Jahres stattgefunden, an welchem die fünf Masterstudierenden ihre Abschlussarbeiten präsentierten. Zu diesem Anlass haben sich in der Aula der FHNW in Muttenz zahlreiche Interessierte eingefunden. Im Publikum sassen interessierte Mitstudierende, viele ehemalige Studierende, Mitarbeitende des Instituts und viele auswärtige Gäste sowie auch Projektpartner der Abschlussarbeiten, welche mit Spannung die Resultate der Diplomierenden erwarteten.
Abbildung 1: Zahlreiches Erscheinen für die Abschlusspräsentationen in der Aula

Die Präsentationen zeigten einmal mehr die Vielfalt an Möglichkeiten auf, welche die Geoinformatik zu bieten hat: die Analyse von Fahrradunfällen in Kreiseln, die Entwicklung eines portablen 360°-Stereokamerasystems, die maschinelle Anonymisierung von 3D-Bildern, die Erarbeitung eines Projektionssystems für Kolumbien und einen 3D-Webservice für OpenStreetMap Daten. Die Ergebnisse der Masterarbeiten können hier als Poster und Videos (in den nächsten Tagen aufgeschaltet) eingesehen werden.
Abbildung 2: Die Diplomierenden (v.l.n.r.): Robin Dainton, Martin Hess, David Holdener, David Däppen und Daniel Rettenmund

Anschliessend konnte am Apéro, welcher von der Firma Leica Geoystems AG offeriert wurde, auf die erfolgreichen Präsentationen und die zukünftige berufliche Laufbahn der Diplomierenden angestossen werden. Dabei standen die Diplomierenden auch noch für Fragen und Diskussionen zu ihren Abschlussarbeiten zur Verfügung.

Abbildung 3: Eröffnung des Apéros durch Alain Brugger von der Firma Leica Geosystems AG

Abbildung 4: Angeregte Diskussionen zu den Abschlussarbeiten während des Apéros




Mittwoch, 18. Januar 2017

MasterForum 2017

Am Institut Vermessung und Geoinformation begann das Jahr 2017 mit dem MasterForum. Die sieben Masterstudierenden konnten ihre Abschlussarbeit am 12. Januar vor zahlreich versammeltem Publikum präsentieren. Im Publikum sassen interessierte Mitstudierende, viele ehemalige Studierende, Mitarbeitende des Instituts und viele auswärtige Gäste sowie auch Projektpartner der Abschlussarbeiten, welche die Resultate der Diplomierenden mit Spannung erwarteten.

Die Breite der behandelten Themen zeigte einmalmehr eindrücklich die Vielfältigkeit der Geoinformationstechnologie: von thematischen Karten über 3D-Modelle bis BIM (Building Information Modell); von der Validierung von Schweregradienten über mobile Datenerfassungsmethoden bis IoT (Internet Of Things). Die Ergebnisse der Masterarbeiten können hier als Poster und Videos (werden in den nächsten Tagen aufgeschaltet) eingesehen.

Gruppenbild der Diplomierende (v.l.n.r.): Martin Abächerli, Sebastian Condamin, Michael Würsten, Thomas Studer, Markus Fehr, Marco Jappert, Stefan Wittmer
Während dem Apéro, welcher dieses Jahr wieder freundlicherweise von der Firma Leica Geosystems gesponsert wurde, konnte gemeinsam auf ein erfolgreiches 2017, besonders jedoch auf die zukünftige berufliche Laufbahn der Diplomierenden angestossen werden. In diesem Rahmen wurden vom Institutsleiter Stephan Nebiker die neuen Dozierenden am IVGI, Pia Bereuter (angewandte Geoinformationswissenschaften) und Denis Jordan (Mathematik und Statistik) vorgestellt.

Teilnehmende beim Apero
Dieser bot ebenfalls einen optimalen Rahmen an, um einerseits mit den Diplomierenden die Resultate der Thesen zu vertiefen und andererseits um sich mit Kolleginnen und Kollegen, Freunde und Bekannte auszutauschen.

Animierte Diskussionen der Masterarbeiten

Donnerstag, 12. Januar 2017

Studierende berichten: Auslandssemester an der University of Calgary in Kanada

Bereits vor Beginn meines Master-Studiums habe ich von der Möglichkeit eines Auslandssemesters an der University of Calgary (UofC) gehört und war motiviert diese auch zu nutzen. So konnte ich die Planung des Studiums auf den Auslandaufenthalt auslegen und dank der flexiblen Struktur des MSE die 90 erforderlichen Credits auf vier Semester verteilen. Durch die Vereinbarung zwischen den Instituten in Muttenz und Calgary gestaltet sich der Anmeldeprozess auch sehr unkompliziert (wenn dann einmal die richtigen Formulare und Kontaktpersonen gefunden sind). Eingeschrieben habe ich mich für das Herbstsemester 2016 in zwei Module zu den Themen Estimation for Navigation und Optical Imaging Metrology. Zusätzlich konnte ich auch das Vertiefungsprojekt an der UofC absolvieren.
Skifahren bei Lake Louis

Vor dem Semesterstart wurden die Sommerferien für eine Reise durch Kanada genutzt. Dabei ging es mit dem Auto oder Camper von Vancouver durch die Rocky Mountains, nach Seattle und einmal um Vancouver Island. Dabei begeisterte besonders die abwechslungsreiche Landschaft, die Wildtiere und die für Schweizer Verhältnisse endlosen Weiten.
Wanderung in den Rocky Mountains
Einmal in Calgary angekommen startete das Semester im September mit einer Orientation Week wo man eine Übersicht über die Universität bekam und erste Kontakte knüpfen konnte. Die UofC hat etwas über 30‘000 Studierende über die unterschiedlichsten Studiengänge verteilt. Geomatik studieren etwa 115 im Bachelor und 100 in den Graduate-Studies (Master und PhD). Gewohnt habe ich während dem Semester in einem Studentenwohnheim direkt auf dem Campus. Besonders in der kalten Jahreszeit mit Temperaturen konstant unter -20° ist der kurze Schulweg sehr empfehlenswert. Zudem ist es die einfachste Möglichkeit, aus der Ferne ein Zimmer für ein Semester zu finden. Die zwei gewählten Kurse waren beides Geomatik-Module auf Stufe Graduate Studies mit je 12 Studierenden. Davon waren etwa zur Hälfte Master-Studierende und zur Hälfte Doktorierende. Besonders überraschend war für mich der grosse Anteil an internationalen Studierenden, nur gerade ein Bruchteil war aus Kanada. Diese Durchmischung machte den Austausch untereinander jedoch sehr spannend. Im Modul Estimation for Navigation vertieften wir zuerst die bekannte Least-Squares Ausgleichung und lernten dann den Kalman Filter kennen. In Optical Imaging Metrology stand die Bündelblockausgleichung, die Kalibrierung von Kameras und Laserscannern sowie die Analyse von Punktwolken im Vordergrund. Neben der Theorie waren auch die praktischen Aspekte des gelernten wichtig und konnte in grösseren Übungen umgesetzt werden. Dank dem Vertiefungsprojekt war ich vollständig in die Forschungsgruppe unter der Leitung von Prof. Derek Lichti integriert, die sich mit Laserscannern und Range Cameras für unterschiedlichste Anwendungen auseinandersetzt. In meinem Projekt ging es um die Tauglichkeit von Time-of-Flight Range Cameras für die Auswertung von Erdbebensimulationen im Labor.
Experiment Vertiefungsprojekt
Zusammen mit einem Doktoranden aus dem Bauingenieurwesen wurden Mauern mit unterschiedlichen Verputzen auf einem Rütteltisch auf ihre Stabilität hin untersucht. Dank dem Einsatz der Kameras war es für die Bauingenieure möglich, flächendeckende 3D-Daten von den dynamischen Experimenten zu haben.

Das Semester war einiges strenger als erwartet, da bereits die zwei Kurse einem Vollzeitpensum entsprechen würden. Trotzdem (oder gerade deswegen) haben sich meine Erwartungen an das Auslandssemester aber mehr als erfüllt. Die Module waren sehr lehrreich und eine gute Ergänzung zu denjenigen des MSE in Muttenz und Zürich. Auch das Forschungsprojekt und die Zusammenarbeit mit den anderen Teammitgliedern brachte mir neue Einblicke. Zudem zeigte mir das Semester, dass man sich als Fachhochschul-Student auch im internationalen Vergleich nicht verstecken muss! Ich kann es allen nur empfehlen, eine solche Möglichkeit zu nutzen und sich für ein Semester ins Ausland zu begeben. An dieser Stelle möchte ich mich bei der Instituts- und Studiengangsleitung für die Unterstützung und ihr Entgegenkommen bedanken und mir so dieses Semester ermöglicht haben.
David Holdener

Donnerstag, 14. Januar 2016

Masterforum 2016

Mit dem MasterForum 2016 begann das neue Jahr am Institut Vermessung und Geoinformation mit spannenden Vorträgen und Einblicken in unterschiedliche Geoinformationsthemen.  In diesem Jahr haben 4 Masterstudierende ihre Abschlussarbeit geschrieben. Die Studierenden konnten am 7. Januar ihre Arbeiten vor zahlreich versammeltem Publikum präsentieren. Der Hörsaal war fast bis auf den letzten Platz besetzt. Im Publikum sassen interessierte Mitstudierende, viele ehemalige Studierende, Mitarbeitende des Instituts und viele auswärtige Gäste sowie auch Projektpartner der Abschlussarbeiten, welche die Resultate der Diplomierenden mit Spannung erwarteten. Während dem Apéro, welcher dieses Jahr wieder von Leica Geosystems gesponsert wurde, konnten die Resultate der Thesen live präsentiert und diskutiert werden. Die Ergebnisse und der diesjährigen Masterarbeiten sind hier als Poster und Videos publiziert.
Die Absolvierenden: Bettina Rudolph, Christian Lindenberger, Michael Zwick und Peter Hötzendorfer

Präsentation der Masterthesen

Der Apéro wurde freundlicherweise von Leica Geosystems gesponsert

Kurzübersicht der Masterthesen:

Michael Zwick: „AR App Swissarena - Untersuchungen zur erweiterten interaktiven Nutzung der Swissarena im Verkehrshaus der Schweiz mittels Augmented Reality“

Die Thesis untersuchte, ob die Swissarena im Verkehrshaus der Schweiz interaktiv – unter Verwendung von Augmented Reality - in einer Applikation verwendet werden. Der Boden der Swissarena ist mit einem Luftbild der Schweiz tapeziert. Es dient der Applikation als Grundlage zur Überlagerung von Objekten im dreidimensionalen Raum. Die Benutzenden sollen sich auf dem Luftbild bewegen und virtuelle Inhalte in der Applikation auf einem mobilen Gerät verfolgen können.
Mit dem Prototyp konnte gezeigt werden, dass sich die Swissarena für die interaktive Nutzung mithilfe einer Augmented Reality Applikation sehr gut eignet. Auch erste Nutzungen liessen das Begeisterungspotenzial mit dieser Technologie klar erkennen. Die entwickelte Markerkombination und der verwendete Inhalt ist leistungsfähig und robust, hat aber auch Grenzen bezüglich Datengrösse und Prozessorleistung.

Demonstration der Applikation mit einem Ausschnitt des Orthophotos

Peter Hötzendorfer: „Variantenvergleich möglicher Fahrradschnellverbindungen zwischen Aarau und Olten mittels Fahrradrouting“

In den letzten Jahren ist die Belastung des Schweizer Verkehrsinfrastrukturnetzes so stark angestiegen, dass es zu Spitzenzeiten überlastet ist. Eine Problemlösung ist die Verlagerung von kurzen bis mittellangen Strecken im Alltagsverkehr auf das Velo. Die Ansprüche an Direktheit und Qualität sind im Alltagsverkehr höher, als im Freizeitverkehr. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, gibt es das Konzept der Veloschnellverbindung. Es gibt bisher kein Modell welches vor der eigentlichen Planung objektiv das Potenzial schätzt, sowie die Tauglichkeit des bereits bestehenden Netzes für eine Veloschnellverbindung bewertet.
Im Untersuchungsgebiet zwischen Aarau und Olten wurde ein solches Modell entwickelt, welches das Potenzial schätzt. Zudem berechnet es auf Grundlage einer Tauglichkeitsbewertung mit dem Dijkstra - Routingalgorithmus diejenige Route, welche am ehesten den Ansprüchen einer Veloschnellverbindung entspricht. Die Datengrundlage bilden ausschliesslich kostenlose Daten, wie z.B. OpenStreetMap Daten. Diese werden zusätzlich auf ihre Eignung zur Lösung des Problems untersucht.

Peter Hötzendorfer präsentiert das Poster seiner Master-Thesis

Bettina Rudolph: Bildbewertung und -analyse von statischen Webcam-Aufnahmen für die Detektion von langsamen Entwicklungen

Ziel der Arbeit war die Entwicklung einer Methode zur Erkennung meist langsamer Baufortschrittsveränderungen und Bewertung der erkannten Veränderungen. Vorbereitend wurde dafür eine Übersicht über bestehende Change Detection / Background Subtraction-Methoden erarbeitet.
Bettina Rudolph präsentiert das Prinzip der Veränderungsanalyse mit Webcams

Christian Lindenberger: „Render-Techniken für komplexe Cloud-basierte 3D-Stadtmodelle“

In dieser Arbeit wurde untersucht, ob mit Hilfe der Rendersoftware POV-Ray und dem 3D Portrayal Service Visualisierungen von 3D-Stadtmodellen über das Internet möglich sind. Mit Hilfe von Python und Flask wurde eine Webapplikation entwickelt, welche beliebige Auschnitte aus einem 3D-Stadmodell serverseitig rechnet und auf dem Client darstellt.

Serverseitiges Rendering am Beispiel des 3D-Stadtmodells Adelaide

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Diplomfeier 2015 an der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik

Am 24. September 2015 wurden in einer Abschlussfeier aller Studiengänge der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW in der  Elisabethenkirche in Basel die Bachelor- und Master-Diplome an die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen überreicht. Christine Binswanger, Senior Partner von Herzog & de Meuron thematisierte in ihrer Festansprache die wichtige Wechselwirkung und das Miteinander von Wissen, Fachwissen und Menschen und gab den 94 Absolventinnen und Absolventen der Bachelor- und Masterstudiengänge der HABG FHNW wichtige Leitsätze mit auf den Weg in die Praxis. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Nicole Bernegger 

Im Studiengang 'Bachelor of Science in Geomatik FHNW' erhielten in diesem Jahr die folgende Studierenden ihre  Diplome: Martin Abächerli, Céline Amstalden, Nando Docci, Markus Fehr, David Holdener, Thomas Kaufmann, Philipp Meyer, Raphael Reich, Daniel Rettenmund, Michael Schäfer, Pascal Schär, Raphael Schumacher, Cyril Schwendener, Suzana Trajkovic und Matthias Wobmann.
Absolvierende des ‚BSc in Geomatik FHNW 2015’

Im Studiengang 'MSE Master of Science in Engineering - Geoinformationstechnologie' schlossen die folgende Studierenden erfolgreich ab: Sebastian Arnold, Stefan Blaser, Manuel Dätwyler, Markus Jung, Markus Kiefer und Sonja Läderach.
'Frischgebackene' Master of Science in Engineering (MSE) aus den Vertiefungsrichtungen 'Geoinformationstechnologie' und ' Technologie für nachhaltiges Bauen'


Für besondere Leistungen wurden sechs Absolvierende ausgezeichnet. Den Leica-Preis (sehr gute Studienleistungen und sehr gute Bachelor-Thesis) erhielten Markus Fehr und Raphael Reich.
Den GEO+ING / STV - PREIS der Fachgruppe der Geomatik Ingenieure Schweiz des Swiss Engineering STV (gute bis sehr gute Studienleistungen und besonderes persönliches Engagement) erhielten David Holdener, Pascal Schär und Cyril Schwendener.
Den Preis des sia Basel (gute und besonders innovative Bachelor-Thesis) erhielt Matthias Wobmann. Für den besten Abschluss im Bachelor-Studiengang Geomatik FHNW wurde Daniel Rettenmund mit dem swissengineering-Award des STV-Zentralverbandes ausgezeichnet.

Markus Jung wurde für seinen hervorragenden Abschluss des Masterstudiums in Geoin-formationstechnologie (MSE-GIT) mit dem 'allnav AG Award' ausgezeichnet.

Dienstag, 6. Oktober 2015

MSE in Geomatics - erfreuliche Studierendenzahlen

Am Montag, 14.9.2015 nahmen 20 Masterstudierende im MSE-Studiengang in Geomatics / Geoinformationstechnologie das neue Semester in Angriff - ein neuer Rekord! Zu den 11 bisherigen Studierenden kamen 9 im ersten Studienjahr hinzu.
Masterstudierende in Geomatics beim Start des Herbstsemesters 2015
Die Motivation der Neueintretenden für das Masterstudium und deren beruflichen Ziele sind auch in diesem Jahr wieder sehr vielfältig. Sie reichen von einer zukünftigen Tätigkeit als Ingenieur-Geometer/in, über eine Führungsfunktion in der Industrie bis hin zu einer Karriere in der Forschung und Entwicklung. Ebenso breit sind die fachlichen Interessen, die im MSE dank der zentralen individuellen Vertiefungsprojekte optimal abgedeckt werden können. Das aktuelle Verhältnis von ca. 50% Vollzeit- und 50% Teilzeitstudierenden zeigt auch das klare Bedürfnis für beide Studienformen auf.

MSE-Infoanlass und MasterForum 2016 – Save the Date!
Der nächste Infoanlass für den MSE-Studiengang in Geomatics / Geoinformationstechnologie findet am Mo, 23. November 2015 um 16:30 an der FHNW in Muttenz statt. Beim anschliessenden Apéro besteht die Möglichkeit zum ungezwungen Austausch mit aktuellen Studierenden und Dozierenden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Die Diplomandinnen und Diplomanden im MSE in Geomatics haben ebenfalls am 14. September ihre Masterarbeiten in Angriff genommen. Sie werden diese am Do, 7. Januar 2016 am MasterForum 2016 der Öffentlichkeit präsentieren. Reservieren Sie sich schon heute das Datum zu diesem schon fast traditionellen fachlichen Auftakt ins Neue Jahr!

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Ein Semester im Masterstudiengang – Eindrücke eines Austauschstudenten aus München

von Christoph Oberndorfer, Austauschstudent im MSE-Studiengang Geomatics

Ich studiere Geomatik an der Fakultät für Geoinformation der Hochschule München. In meinem ersten Mastersemester konnte ich vom 16.02.2015 bis 18.07.2015 ein Auslandssemester an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Muttenz/Basel absolvieren. Der Studiengang am Institut für Vermessung und Geoinformation (IVGI) nennt sich Master of Science in Engineering (MSE) mit der Vertiefungsrichtung Geomatics.

Vor der offiziellen Bewerbung habe ich bereits Kontakt mit dem Studiengangsleiter des Masterkurses aufgenommen. Da die Partnerschaft zu der FHNW noch nicht sehr lange besteht, war ich der erste Student unserer Fakultät der dort ein Auslandssemester verbringen durfte. Die angebotenen Module lassen sich in drei verschiedene Kategorien einteilen. Jedes Semester werden zwei Geomatik-Module direkt an der FHNW in Muttenz angeboten. Zudem gibt es Vertiefungsprojekte, welche aus einer vorgegebenen Themensammlung ausgewählt werden können. Dieses Projekt wird in direktem Kontakt mit einem Betreuer bearbeitet und am Semesterende präsentiert. Bei der dritten Kategorie handelt es sich um zentrale Module, die in Zürich durchgeführt werden. Dabei gibt es eine große Anzahl an unterschiedlichen Themengebieten, da diese Module von allen MSE-Studierenden der Schweiz belegt werden können.

Mit Mitstudierenden an der Jahrestagung der DGPF in Köln
Tolle Erfahrungen konnte ich auch während einer dreitägigen Exkursion zur 35. Wissenschaftlich-Technischen Jahrestagung der DGPF e.V. (Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung) nach Köln sammeln. Das Thema der diesjährigen Tagung war „Bridging Scales - Skalenübergreifende Nah- und Fernerkundungsmethoden“. Dabei konnten wir uns verschiedene Fachvorträge anhören und es entstanden viele interessante Diskussionen mit Mitstudierenden, Dozenten und anderen Tagungsbesuchern. Das Themengebiet war sehr breit gefächert, weshalb es für alle passende Vorträge gab. Auf der Fachfirmenausstellung konnten wir uns über verschiedene Produkte informieren und hatten die Möglichkeit direkt mit namhaften Herstellern ins Gespräch zu kommen. Auf einer Posterausstellung präsentierten Finalistinnen und Finalisten des Karl Kraus Nachwuchsförderpreises ihre Abschlussarbeiten. Auch dies gab viel Input für Diskussionen und Denkanstöße für eigene Abschlussarbeiten.

Das IVGI der FHNW befindet sich in Muttenz, einer Gemeinde die direkt an die Stadt Basel grenzt. Es ist aus der Stadtmitte in ca. 20-30 Minuten problemlos mit der Tram oder dem Fahrrad (Velo) erreichbar. Da einige Vorlesungen wie bereits erwähnt in Zürich stattfinden, muss man an diesen Tagen mit dem Zug von Basel nach Zürich fahren. Die Vorlesungen in Zürich finden alle in sehr zentralen Gebäuden, in direkter Nähe des Bahnhofs statt.

Auf dem Burgturm auf dem Wartenberg in Muttenz
Es gibt verschiedene Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung in Basel. In der Stadt gibt es sehr viele Veranstaltungen, verschiedene Cafes und nette Bars. Die Messe Basel und das Theater Basel sind über die Landesgrenzen hinweg bekannt und bieten ein sehr vielfältiges Programm. Für beides gibt es für Studierende oft Vergünstigungen. In der Faschingszeit findet die Basler Fasnacht statt. Viele Leute bezeichnen diese Zeit als die „drey scheenschte Dääg“ (drei schönsten Tage) im Jahr. Von Seiten der FHNW gibt es immer wieder verschiedene Veranstaltungen wie Fachvorträge, Sporttage, Grillfeiern oder Fußballturniere. Ebenso ist es möglich, das Sportangebot der Universität Basel zu nutzen. Mit dem Velo kann man die nahe Umgebung sehr gut erkunden und schöne Touren unternehmen. Es gibt viele Fahrradwege und ausgeschilderte Rundfahrten. Durch die Lage im Dreiländereck sind auch Ausflüge nach Frankreich problemlos möglich. Durch das nahe gelegene Jura-Gebirge werden auch Wander- und Kletterfans nicht enttäuscht. Von der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) gibt es immer wieder günstige Angebote für Tagestickets, um verschiedene Städte in einem Tagesausflug zu erkunden. Dabei sind oft auch Schiffs- oder Seilbahnfahrten inklusive. Im Sommer halten sich viele Leute an der Rheinpromenade auf, an der auch gegrillt werden darf. Das Rheinschwimmen gehört in Basel seit langer Zeit zur Tradition und ist für eine Abkühlung im Sommer sehr zu empfehlen.

Vor dem Matterhorn
In dem von mir besuchten Masterstudiengang studierten 13 Personen, ca. ein Drittel davon in Teilzeit. Da die Fachrichtung Geomatics an einer Fachhochschule nur in Muttenz angeboten wird, kamen die Studierenden aus der ganzen Schweiz und aus dem Ausland. Ich wurde sehr herzlich empfangen und fühlte mich vom ersten Tag an sehr wohl in der Gruppe. Alle waren sehr offen und hilfsbereit. Während des Semesters wurde auch manchmal nach der Vorlesung etwas unternommen und man lernte sich auch privat besser kennen. Ich konnte viele sehr nette Leute kennenlernen und hoffe auch in Zukunft den Kontakt weiter pflegen zu können. Die legendäre Grillfeier am Semesterende rundete einen tollen Auslandsaufenthalt ab, auf den ich sehr gerne zurückblicke. Persönlich kann ich jedem ein solches Auslandssemester empfehlen. Selbst wenn die Schweiz nicht tausende Kilometer entfernt ist, ist es ein sehr interessantes Land mit doch vielen Unterschieden. Nach dem offiziellen Semester nutzte ich die Gelegenheit, noch etwas durch die Schweiz zu reisen. Bei verschiedene Wanderungen konnte ich so den Aletschgletscher, das Matterhorn sowie Eiger, Mönch und Jungfrau besichtigen.
 

Montag, 23. März 2015

Masterstudierende und IVGI-Mitarbeitende an der DGPF-Jahrestagung

Vor dem Kölner Dom

Auf dem Campus der Universität zu Köln fand dieses Jahr die 35. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation (DGPF) unter dem Motto „Bridging Scales – Skalenübergreifende Nah- und Fernerkundungsmethoden“ statt. Am ersten Tag fand parallel zu Firmenworkshops und einer Fachfirmenausstellung ein Workshop zu Laserscanning Applications statt. Insgesamt wurden rund um das Thema Laserscanning acht Vorträge von Forschenden aus der ganzen Welt gehalten.
Gruppenfoto der IVGI-Delegation

Einer dieser Beiträge zum Thema „MLS and Mobile 3D Imaging for High-Precision Rail Infrastructure Management“ wurde von Prof. Dr. Nebiker vom IVGI gehalten.
An den beiden folgenden Tagen fanden Fachvorträge zu den Themen Fernerkundung, Laserscanning, Geoinformation und 3D-Stadtmodellen statt. Das IVGI war mit zwei Vorträgen zur Fernerkundung mit unbemannten Flugobjekten (S. Nebiker) und zu Augmented Reality in der Geoinformation (B. Loesch) vertreten. Sämtliche Beiträge der Tagung sind unter http://www.dgpf.de/src/tagung/jt2015/start.html  zum Download verfügbar.
Zudem wurde der Karl Kraus Nachwuchsförderpreis vergeben. Hier konnte sich Marianne Deuber, eine ehemalige Masterstudentin in Geoinformationstechnologie am IVGI mit ihrer Masterarbeit zum Thema „Dense Image Matching mit Schrägluftbildern der Leica RCD30 Oblique Penta“ gegen zahlreiche Konkurrenz durchsetzen und den 3. Preis gewinnen.
Marianne Deuber (5. v. rechts) bei der Preisübergabe
Vielen Dank an das Team der Universität zu Köln für die Gastfreundschaft, die ausgezeichnete Organisation und die gelungene Abendveranstaltung, welche die Tagung perfekt abgerundet hat.