Ziel des
"Quality Asset Managementsystem für die Meterspur (TQual)"-Projekts
ist die Integration eines hochauflösenden Profillaserscanners in das bestehende
stereobildbasierte Mobile Mapping System der Partnerfirma iNovitas AG. Mit der
ersten erfolgreich absolvierten Messkampagne für die RhB wurde nun ein
wichtiger Meilenstein erreicht.
Der Rail Track Scanner
Für die
Erfassung der Gleisgeometrie wird der Rail Track Scanner (RTS), eine
Neuentwicklung des Frauenhofer IPM in Freiburg i.Br., verwendet. Der spezielle
optische Aufbau des Scanners erlaubt eine Montagehöhe von nur 1,2 Metern über
dem Schienenkopf. Der Scanbereich beträgt ca. 1.70 m rechtwinklig zur
Fahrtrichtung des Trägerfahrzeugs. Mit rund 800 Scanprofilen oder 2 Millionen
Messpunkten pro Sekunde können die Schienen und die im Gleisbett vorhandene
Infrastruktur, detailgetreu und hoch präzis dreidimensional erfasst werden.
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| Rail Track Scanner RTS |
Die Messkampagne
Erstmals
wurde der Rail Track Scanner in Kombination mit dem
3D-Bilddatenerfassungssystem der Firma iNovitas bei der Befahrung des
kompletten Streckennetzes der Rhätischen Bahn (RhB) eingesetzt. Für die
Befahrung des 384 Kilometer langen Streckennetzes der RhB wurde das System auf
einem Baustellentraktor TM2/2 84 installiert. Bei der erfolgreichen viertägigen
Befahrung wurde rund ein Terabyte Scandaten generiert.
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| Komplettes Messsystem mit 5 Bildsensoren und RTS Scanner auf Schienentraktor der RhB |
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| Das Messystem im Einsatz auf der UNESCO Welterbe-Strecke St. Moritz-Tirano |
Ausblick
Im
weiteren Verlauf des des vom Forschungsfonds Aargau mit gefördertern TQual-Projekts werden Algorithmen entwickelt, welche aus
den 3D-Punktwolken die für die Bahnbetreiber relevanten Gleisparameter (z.B.
Überhöhung, Schienenkopfprofil etc.) bestimmen und diese direkt in die
cloudbasierten infra3DRail 3D-Bilddienste integrieren.




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